Wie gut sind wir auf einen Brand vorbereitet?
Dieser Frage stellten sich die Freiwillige Feuerwehr Polch, das Pflege- und Leitungsteam des St. Stephanus sowie das DRK Polch bei einer gemeinsamen Brandschutz- und Evakuierungsübung. Mit realistischen Szenarien, großem Engagement und wertvollen Erkenntnissen wurde deutlich, wie wichtig ein gutes Zusammenspiel im Ernstfall ist.
Mithilfe einer Nebelmaschine wurde im zweiten Obergeschoss ein Brand in einem Wohnbereich simuliert. Das Pflegeteam leitete umgehend die Evakuierung ein. Die Feuerwehr rettete im Rahmen der Übung zwei Dummys über die Drehleiter aus einem Fenster und suchte sechs Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die als zu rettende Personen eingesetzt wurden, um sie anschließend zu befreien. Dank einer funktionierenden Telefonkette waren bereits nach wenigen Minuten acht Erst- und Brandschutzhelfer aus dem Pflegeteam vor Ort, um zu unterstützen.
Parallel dazu trainierte das DRK Polch verschiedene Einsatzszenarien, darunter eine Wiederbelebung unter den gegebenen Bedingungen. So konnten alle Beteiligten ihre Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen erproben und wichtige Erfahrungen sammeln.
Die Übung verlief planmäßig und zeigte, vor welchen Herausforderungen die Einsatzkräfte im Ernstfall stehen. Gleichzeitig wurden wertvolle Erkenntnisse, neue Ideen und Verbesserungsvorschläge gesammelt, um künftige Notfälle noch sicherer und koordinierter bewältigen zu können. Dabei wurde einmal mehr deutlich: Ruhe bewahren, klare Absprachen treffen und als Team handeln kann im Ernstfall entscheidend sein.
Nach der Übung und der Versorgung der Bewohner kamen die beteiligten Teams am Feuerwehrhaus Polch zusammen. Bei Grillfleisch, leckeren Getränken und guten Gesprächen fand der gemeinsame Übungstag einen gemütlichen Ausklang.
Ein riesiges Dankeschön von Herzen gilt dem gesamten Team der Freiwilligen Feuerwehr Polch sowie insbesondere Christian Funk, Rosi Gimmnich und Thomas Wehle für die gemeinsame Planung und Vorbereitung dieser wichtigen Übung. Ebenso bedanken wir uns herzlich beim Stadtbürgermeister Gerd Klasen für seine Unterstützung und den gemeinsamen Austausch bei der Nachbesprechung.






